PETER
VOITHOFER

2022: Aktiv in den Lösungs-Modus gehen

123RF

Das neue Jahr 2022 ist nicht mehr ganz so jung. Während die breite Öffentlichkeit noch hauptsächlich mit der Pandemie beschäftigt ist, sollten Unternehmer*innen längst schon andere Punkte auf ihrer Agenda haben.

Zweifellos hat die Corona-Krise zu Verunsicherung geführt und vor Herausforderungen gestellt. Davon unabhängig kristallisiert sich aber heraus, dass künftig andere Faktoren losgelöst vom weiteren pandemischen Geschehen über den betriebswirtschaftlichen Erfolg entscheiden werden: Themen, die mit dem eigenen Geschäftsmodell zu tun haben.

Freundliche Ausgangslage

Eine Rückkehr zu „business as usual” wird es nicht mehr geben. Denn die zwei Jahre Pandemie, die hinter uns liegen, markieren eine Umbruchphase. Mehr noch: Das Virus war ein Treiber für so manch unfreiwillige Anpassung. Doch jetzt ist der beste Zeitpunkt, um aktiv mit unternehmerischem Mut geeignete Strategien zu finden, die über den Corona-Tellerrand hinausreichen. Im eigenen Unternehmen sollten die Veränderungen proaktiv ihren Niederschlag finden. Wie schrieb schon der österreichische Lyriker Hugo von Hofmannsthal: „Das Hohe erkennt man an den Übergängen”.

Dabei ist die Ausgangslage für 2022 vielversprechend: Für heuer gehen Ökonomen von einem BIP-Plus von 4,2 bis 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus. Die Zahl der Firmenpleiten befand sich Ende 2021 auf Vorjahresniveau. Zwar wurden 40 Prozent aller Unternehmensinsolvenzen allein im vierten Quartal angemeldet. Dies liegt aber auch daran, dass Gesundheitskasse und Finanzämter nach den Stundungen wieder zur Tagesordnung übergehen. Betreffend Insolvenzen dürfte es zu Nachzieheffekten über die kommenden Jahre kommen.

Wachsam bleiben!

Nahezu allen Branchen wird die Teuerungsrate zu schaffen machen – dies erfordert oftmals ein Überdenken der eigenen Vereinbarungen und Verträge mit Kunden – wohlbewusst ist, dass eine Umsetzung in allen (bestehenden) Verträgen nicht möglich ist. Gefahren lauern des weiteren in den Lieferketten und im Bestand. Wenn Lieferanten insolvent werden, stehen deren Kunden ohne die dringend benötigte Ware da und können nur verspätet oder gar nicht produzieren. Auch langjährige und vertraute Geschäftspartner könnten durch eine geänderte Dynamik zu einem plötzlichen und unerwarteten Risiko werden.

Gerade die vergangenen zwei Jahre aber haben deutlich gemacht, dass ein Teil der Unternehmen selbst mit Krisen solchen Ausmaßes wie der Corona-Pandemie umgehen können.

Wandel: Wann, wenn nicht jetzt?

Was aber wichtiger ist: Die hinter uns liegenden Herausforderungen haben betriebliche Stärken und Schwächen akzentuierter hervortreten lassen. Jetzt ist daher der ideale Zeitpunkt für eine umfassende Analyse und für Change Management. Die Weichen müssen auf Zukunft sowie für langfristige Unternehmens-Positionierung und -Attraktivierung gestellt werden.

Die Geschäftsmodelle müssen u. a. in Bezug auf Produktlinien, Kosteneffizienz, Preisanpassungen, Kooperationen und Arbeitgeber-Branding durchleuchtet und adaptiert werden. Um nur einen Trend zu nennen, der gekommen ist um zu bleiben: Die veränderten Kundenbedürfnisse und Nachfrageströme. Dies wird sich auch in der Post-Covid 19-Ära fortsetzen, darauf muss entsprechend reagiert werden.

Die Zeit ist reif, um größere Schritte zu gehen – und sie sind machbar. Nutzen Sie den Rückenwind der positiven Konjunktursignale und der insgesamt optimistischeren Stimmung! Um mit einem weiteren Spruch zu schließen: Den Mutigen gehört die Welt.

Erfahren Sie mehr darüber, welche Prozesse, Trends und Tendenzen die kommenden Jahre über unternehmerischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden werden in den kommenden Blogbeiträgen!

Gerne können Sie mich aber auch jetzt schon für ein Gespräch kontaktieren: p.voithofer@voithofer.cc.

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